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Berlin, 15.12.2011: Nach Analyse des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) unterschätzt die heute veröffentlichte EU-Energy Roadmap 2050 deutlich das Potenzial Erneuerbarer Energien und berechnet deren Kosten im Vergleich zu fossilen Energien zu hoch. „Die Roadmap missachtet nicht nur die kostensenkenden Effekte der Erneuerbaren Energien, auch die Annahmen für die Kostenentwicklung der konventionellen Energieträger sind viel zu optimistisch“, kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz den neuen Fahrplan. Die These der Kosteneffizienz durch eine EU-weite Harmonisierung der Fördersysteme werde außerdem nicht richtiger, wenn man sie nur oft genug wiederhole.
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Berlin, 12.12.2011: Der bei den UN-Klimaverhandlungen im südafrikanischen Durban erzielte Kompromiss ist ein Schritt in die richtige Richtung für einen Ausstieg aus dem fossilen Energiezeitalter. Eine vom Engagement der Bürger getragene Energiewende „von unten“ ist für das zügige Wachstum Erneuerbarer Energien aber mindestens genauso wichtig. In Deutschland konnten durch den Einsatz Erneuerbarer Energien im vergangenen Jahr 118 Millionen Tonnen an Treibhausgasen vermieden werden. Um die Erderwärmung zu begrenzen, müssen weltweit noch mehr Anstrengungen zur stärkeren Nutzung regenerativer Energiequellen unternommen werden.
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Brüssel, 01.12.2011: das Thema indirekte Landnutzungsänderungen und die Berücksichtigung dieser Ursache- Wechselwirkungen durch eine mögliche Einführung von Biokraftstoff spezifischen THGAufschlägen lässt die gesamte Biokraftstoffbranche - einschließlich der Landwirtschaft als Rohstoffproduzent - befürchten, dass hiermit einhergehend die Biodieselproduktion aus Pflanzenöl ab 2017 ausläuft, weil die THG-Mindestreduktionsanforderung in Höhe von 50% dann nicht mehr erfüllt werden kann.
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Berlin, 23.11.2011: Der Bundesverband Erneuerbare Energie kritisiert den fehlenden politischen Willen zur Einigung auf ein Gesetz zur steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierungen. „Gestern haben die Mitglieder des Vermittlungsausschusses ihre Sitzung ergebnislos beendet. Damit hat der Ausschuss nur noch zwei mögliche Treffen, um das dringend notwendige Gesetz zur Energie- und CO2-Einsparung im Gebäudebestand zu retten“, stellt BEEGeschäftsführer Björn Klusmann fest.
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Freising, 30.09.2011: Eines der wichtigsten Ziele der Erneuerbaren Energien ist die Einsparung von Treibhausgasemissionen als Beitrag zum Klimaschutz. Die EU fördert den Ausbau Erneuerbarer Energien mit der Maßgabe, dass Klimagasemissionen reduziert werden. Im Bereich der Biokraftstoffe (damit auch bei der Verwendung von Biomethan als Kraftstoff) werden mittlerweile Nachweise gefordert, die eine Mindesteinsparung an Treibhausgasemissionen von 35 Prozent im Vergleich zu fossilen Quellen belegen. Freigesetzte Emissionen aus indirekter Landnutzungsänderung (indirect land use change - iLUC) sollen laut Verordnung dabei berücksichtigt werden. Diese indirekten Landnutzungsänderungen entstehen, wenn auf Flächen zum Biomasseanbau eine vorherige andere Nutzung (z.B. Nahrungs- oder Futtermittelanbau) verdrängt wird. Dabei wird davon ausgegangen, dass diese Verdrängung zu einem Anbau von Nahrungs- oder Futtermitteln an anderer Stelle führt. Da eine Ausweitung der Nachhaltigkeitsanforderungen auf gasförmige Biomasse (Biogas) wahrscheinlich ist, beschäftigt sich der Fachverband Biogas e.V. schon seit längerem mit diesem Thema.
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