Seit 1. Januar 2009 ist das Erneuerbare Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) in Kraft. Jeder Neubau muss ab jetzt seine Wärme zu einem gewissen Prozentsatz aus Erneuerbaren Energien gewinnen: Die Heizungen sollen dann mit mindestens 15% Solarwärme, mindestens 50% Geothermie oder mit mindestens 50% Biomasse betrieben werden. Der Bund setzt auf bewährte regenerative Heizkonzepte, die eine hohe Wirtschaftlichkeit erzielen. Über das Marktanreizprogramm werden solche Heizungen im Bestand mit bis zu 500 Mio. Euro bis 2012 zusätzlich gefördert.
Das große Sparpotenzial von regenerativen Heizsystemen macht die Umrüstung auf Öko-Wärme auch für bestehende Häuser interessant. Der Abschied von einer alten Gasheizung lohnt sich nach 9 bis 14 Jahren, von einer Ölheizung schon nach 3 bis 5 Jahren. Hier kommen also Klimaschutz und langfristige Heizkostensenkung für den Häuslebauer zusammen - eine sinnvolle Entscheidung. Der folgende Filmbeitrag thematisiert diese Thematik.
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Trendelburg, Freiamt und Ostritz sind nur drei Beispielkommunen, die den Schritt in Richtung 100 % Erneuerbare Energien gewagt haben. Der Film zeigt wie man es macht und welche Vorteile sich aus dem Umstieg auf Erneuerbare Energien ergeben.
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Eine sichere Energieversorgung durch Erneuerbare Energien immer und überall – das Kombikraftwerk macht es möglich. Es verknüpft und steuert 36 über ganz Deutschland verstreute Wind-, Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen. Es ist ebenso zuverlässig und leistungsstark wie ein herkömmliches Großkraftwerk. Das Kombikraftwerk zeigt, wie durch die gemeinsame Regelung kleiner und dezentraler Anlagen bedarfsgerecht und zuverlässig Strom bereitgestellt werden kann.
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Landwirtschaftliche Betriebe sind der ideale Einsatzort für die umwelt- und klimafreundliche Biogaserzeugung und -nutzung: Flüssig- oder Festmist aus der Tierhaltung, Pflanzenreste und Energiepflanzen stehen als natürliches Ausgangsmaterial für die Strom-, Wärme- und Kraftstofferzeugung zur Verfügung. Die Gärreste können schließlich als hochwertige Dünger auf den Feldern ausgebracht werden. Im Jahr 2008 führte das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) mit Förderung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) den Bundeswettbewerb "Musterlösungen zukunftsorientierter Biogasanlagen" durch. Im Folgenden sind zwei dieser fünf prämierten Betriebe vorgestellt. Beispielhaft stehen diese für viele weitere Biogasanlagen, die momentan im ländlichen Raum im Betrieb sind und für eine zuverlässige Energieversorgung und Schaffung von Arbeitsplätzen stehen.
1) ASUM NawaRo AG, Laimering
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