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Brüssel, 01.12.2011: das Thema indirekte Landnutzungsänderungen und die Berücksichtigung dieser Ursache- Wechselwirkungen durch eine mögliche Einführung von Biokraftstoff spezifischen THGAufschlägen lässt die gesamte Biokraftstoffbranche - einschließlich der Landwirtschaft als Rohstoffproduzent - befürchten, dass hiermit einhergehend die Biodieselproduktion aus Pflanzenöl ab 2017 ausläuft, weil die THG-Mindestreduktionsanforderung in Höhe von 50% dann nicht mehr erfüllt werden kann.
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Berlin, 16.09.2011: Welche weltweiten indirekten Verdrängungseffekte der Anbau von Energiepflanzen für Biokraftstoffe hat, ist in der wissenschaftlichen Diskussion höchst umstritten. "Mit den vorgelegten Studien ist nicht einmal eine Annäherung an die tatsächlichen Auswirkungen durch indirekte Landnutzungsänderungen möglich, trotzdem unterstellen Kritiker eine negative Umweltbilanz. Aber die Studien haben zu viele schwerwiegende Mängel", sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). "Die wissenschaftliche Diskussion um indirekte Landnutzungsänderungen hat gerade erst begonnen und muss seriös geführt werden. Es ist nicht sinnvoll, aufgrund von Vermutungen und wissenschaftlichen Annahmen weitreichende Schlüsse zu ziehen, die bis zur Abschaffung von Biokraftstoffen führen könnten, der einzigen erneuerbaren Alternative zu fossilem Öl im Verkehrsbereich", sagte Baumann.
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Berlin, 19.07.2011: Biodiesel wird in Deutschland ausschließlich aus nachhaltigen Rohstoffen, zum überwiegenden Teil aus Rapsöl, hergestellt. Greenpeace hatte bei einer aktuellen Untersuchung an Tankstellen in Europa die Rohstoffzusammensetzung im Biodiesel untersucht und dabei auch geringe Anteile Palm- und Sojaöl nachgewiesen. Die von Greenpeace an deutschen Tankstellen gefundenen Biodieselmengen aus Palmöl sind überwiegend aus dem Ausland importiert, nur ein minimaler Prozentsatz der deutschen Produktion besteht aus diesem Rohstoff, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des VDB. Im Jahresmittel ist der Palmölanteil im verwendeten Biodiesel noch geringer, da aufgrund technischer Vorgaben der Rohstoff im Winterhalbjahr nicht verwendet werden könne.
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München, 12.07.2011: Thomas Kaiser ist für seine langjährigen Verdienste in der Nutzung von Pflanzenölen als Kraftstoff mit dem Förderpreis für Nachwachsende Rohstoffe 2010 ausgezeichnet worden. Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) honorierte in seiner Laudatio Kaisers "großes persönliches Engagement" für "möglichst geschlossene Energie-, Stoff- und Wirtschaftskreisläufe", das vom Anbau heimischer Nutzpflanzen über die Verarbeitung in dezentralen Ölmühlen bis zum importfreien Einsatz als Futtermittel und Kraftstoff in der Landwirtschaft reicht. Brunner überreichte die Urkunde im Rahmen des Staatsempfangs beim 10-jährigen Gründungsfest des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing.
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Berlin, 10.06.2011: Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) weist die Kritik des BUND an Biokraftstoffen zurück. Die Forderung nach einer Aufhebung der Biokraftstoffquote ist unbegründet und konterkariert die Klimaschutzziele. Die Beimischungsquote von aktuell 6,25 Prozent Biokraftstoffen ist aus Sicht des BDBe ein wichtiger Meilenstein, um bis zum Jahr 2020 das EU-Ziel zu erreichen, mindestens zehn Prozent Biokraftstoffe im Verkehrssektor einzusetzen. Die in einer Pressemitteilung des BUND genannten Gründe für die Forderung nach einer Aussetzung der Beimischung von Biokraftstoffen sind sachlich nicht nachvollziehbar. Insbesondere hinsichtlich der Flächenverfügbarkeit für den Anbau von Energiepflanzen, des Rohstoffeinsatzes und der effizienten Flächennutzung für die Herstellung von Biokraftstoff können die Behauptungen keinen Bestand haben.
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