| Biokraftstoffe kein Grund für steigende Lebensmittelpreise |
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Berlin, 04.04.2011: Biokraftstoffe sind nicht der Grund für steigende Lebensmittelpreise. Energiepflanzen werden nur auf rund 1,5 Prozent der Weltagrarflächen angebaut, so dass ihr Einfluss auf die Rohstoffmärkte nur sehr gering ist. Zudem liegt der Anteil von Getreide an den Brotkosten bei lediglich 4,4 Prozent. Steigende Getreidepreise haben also nur einen sehr geringen Einfluss auf den Endpreis für den Verbraucher. „Die Lebensmittelindustrie versucht, den Biokraftstoffen ihre eigenen Preiserhöhungen in die Schuhe zu schieben.
Sie müssten einmal darlegen, aufgrund welcher Mechanismen Biokraftstoffe die Rohstoffmärkte in der von ihnen behaupteten Weise beeinflussen“, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Nach einer aktuellen Studie der Weltbank könne ein Zusammenhang zwischen Biokraftstoffproduktion und steigenden Agrarpreisen nicht festgestellt werden. „Im Gegenteil: In Zeiten steigender Biokraftstoffproduktion sanken die Agrarrohstoffpreise, während die Preise stiegen, als die Herstellung von Biodiesel und Bioethanol zurück ging“, sagte Baumann.
Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. |





