Stadt Hardegsen ist Sieger der Bioenergie- Bundesliga

Potsdam, 10.11.2011: Bundesweit haben sich 79 Gemeinden und Städte dem Wettbewerb der Bioenergie-Bundesliga gestellt, den die Stadt Hardegsen gewonnen hat. Die niedersächsische Stadt Hardegsen kann in Sachen Bioenergienutzung einiges aufweisen: zwei Biogasanlagen, ein Biomasseheizkraftwerk und eine große Anzahl kleinerer Holzheizanlagen. Der Großteil der verwendeten Substrate und Brennstoffe wird dabei regional bezogen. Damit errang Hardegsen die höchste Zahl an „Bioenergiepunkten“ pro Einwohner und erhielt dafür den ersten Preis der Bioenergie-Bundesliga-Saison 2010/2011 sowie 3.000 Euro Preisgeld, das vom Bundesumweltministerium (BMU) gestiftet wurde. Der zweite Preis ging an die Stadt Malchin in Mecklenburg-Vorpommern, der dritte Preis an das sächsische Delitzsch.




Die Vertreter der Gewinnerkommunen nahmen die Urkunden
und Preisgelder der Bioenergie-Bundesliga von Herrn
Dr. Dreher, BMU (3. von links) entgegen.
Bild: Jens Hösel

 

Die Bioenergie-Bundesliga wird im Rahmen des Vorhabens „BioKommunal“ von C.A.R.M.E.N. e.V. veranstaltet (Förderprogramm: www.energetische-biomassenutzung.de - FKZ: 03KB040B). Kommunen ab einer Größe von 2.000 Einwohnern sind aufgerufen, ihren Einsatz von festen, flüssigen und gasförmigen Bioenergieträgern anzugeben. Das Augenmerk der Bioenergie-Bundesliga richtet sich vor allem auf regionale Stoffkreisläufe und auf die Nutzung biogener Reststoffe. So wirkt sich bei mder Bewertung der Kommunen besonders positiv aus, wenn die verwendete Biomasse aus dem nahen Umkreis bezogen und überwiegend Reststoffe statt Anbaubiomasse eingesetzt wird.

In der Bioenergie-Bundesliga werden auf die Dauer von drei Jahren insgesamt 18.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. Die nächste Runde der Bioenergie-Bundesliga hat gerade begonnen: Bis zum Frühjahr 2012 können Kommunen und Bioenergie-Anlagenbetreiber ihre Daten von 2011 an C.A.R.M.E.N. e.V. übermitteln.

Zu den Zielen von „BioKommunal“, das der Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) federführend betreut, zählt der Aufbau eines bundesweiten Netzwerks für Kommunen, die nachhaltige Nutzung von Biomassen aller Art, insbesondere von biogenen Reststoffen und Bioabfällen sowie die Schaffung von Anreizen zur Mobilisierung von Bioenergie in den Kommunen.

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt: www.biokommunal.de

Kontakt:
C.A.R.M.E.N. e.V.
Schulgasse 18
94315 Straubing

Telefon: +49 (0) 9421-960-300
Fax: +49 (0) 9421-960-333
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