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Straubing, 09.12.2011: Mit gleich vier neuen Publikationen setzt das Technologie- und Förderzentrum die diesjährig begonnene Broschüren-Reihe "TFZ Kompakt" fort. Den Fokus legt das TFZ dabei auf alternative Energie- und Rohstoffpflanzen, die zur Auflockerung enger Maisfruchtfolgen dienen können und für die stoffliche und energetische Nutzung in Frage kommen. Auch dem gesellschaftlich immer wieder aufkeimenden Ethik-Konflikt mit Nachwachsenden Rohstoffen wird in einer eigenen Ausgabe begegnet.
Dr. Widmann, Leiter des TFZ, zeigt sich zufrieden: "Unsere neuen Broschüren eignen sich hervorragend, um sich einen raschen und durch unsere Forschungsarbeit abgesicherten Überblick über alternative Kulturen zu verschaffen. Im Vordergrund stehen neue oder wieder entdeckte Energiepflanzen, die zur Vielfalt unserer Äcker beitragen, das Landschaftsbild bereichern und gleichzeitig energetisch interessant sind. So kann die Energiewende gelingen."
Erst vor kurzem wurde die 1. Ausgabe "Energiepflanzen für die Biogasproduktion" neu aufgelegt. Sie hält neben der Herkunft von vertrauten Rohstoffpflanzen auch Informationen zu Flächen- und Energieertrag von weniger bekannten Kulturen wie Quinoa, Topinambur oder Durchwachsener Silphie bereit. Die nachfolgenden Broschüren widmen sich jeweils einer Kultur intensiv: Buchweizen für die Biogasproduktion, Miscanthus als vielfältig nutzbare Dauerkultur oder Sorghum als universeller Rohstofflieferant gelten dabei als hoffnungsreiche Energiepflanzen, die das Fruchtfolgenspektrum sinnvoll ergänzen. Konkrete Informationen zu Standortansprüchen, Investitionskosten, der optimalen Produktionstechnik sowie den Möglichkeiten der energetischen und stofflichen Nutzung werden durch zahlreiche Bildbelege dokumentiert. In der Ausgabe "Kulturelle Werte in der Diskussion um Bioenergie", die in Zusammenarbeit mit den Philosophen des Instituts Technik-Theologie-Naturwissenschaften aus München entstanden ist, legen die Autoren den ethische Konflikten um Bioenergie kulturelle Wertvorstellungen zu Grunde. Dabei werden die oftmals idealisierten Vorstellungen von Heimat, Natur und Landwirtschaft analysiert, um durch ein Bewusstmachen des kulturellen Konfliktpotentials die eigentliche Diskussion wieder versachlichen zu können. Alle Broschüren aus der Reihe "TFZ Kompakt" stehen ab sofort im Internet unter www.tfz.bayern.de als kostenloser Download zur Verfügung.
Kontakt: Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) Schulgasse 18 94315 Straubing Tel.: 09421 300-224 Fax: 09421 300-211 E-Mail:
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