Holzbrikettscreening gibt Übersicht zu qualitativen Unterschieden

Straubing, 18.05.2011: Holzbriketts werden hauptsächlich in Holzöfen eingesetzt und ersetzen dort vor allem Scheitholz. Ihre einfache Handhabung, die Vorteile bei der Lagerung und die längere Brenndauer haben ihren Bekanntheitsgrad gesteigert. Sie können mittlerweile fast überall erworben werden, im Holzfachhandel, in Baumärkten, in Supermärkten oder an Tankstellen. Ihr Verbrauch in Deutschland wird für das Jahr 2009 auf ca. 350.000 Tonnen geschätzt. Wegen der unterschiedlichen Pressverfahren und -formen aber auch wegen der verschiedenen Rohstoffe ist die Qualität der Holzbriketts uneinheitlich.


Es treten Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung und bei den physikalischen Eigenschaften auf, was sich wiederum auf das Brennverhalten auswirkt.Mit dem im Rahmen der Forschung am Technologie- und Förderzentrum (TFZ) durchgeführten „Holzbrikettscreening“ wird nun eine Übersicht zu den Qualitätsschwankungen und Eigenschaften der am deutschen Markt verfügbaren Holzbriketts gegeben. Dadurch ist eine brennstofftechnische und umweltbezogene Beurteilung der für die Brikettierung verwendeten Rohstoffe möglich.

Des Weiteren soll die Identifikation ungeeigneter Brennstoffe dazu beitragen, dass Hersteller in Zukunft stärker bestimmte Mindeststandards einhalten. Im TFZ-Bericht 24 werden die ausgewählten Holzbriketts kurz vorgestellt und hinsichtlich ihrer brennstofftechnischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften auf der Grundlage von Normen vergleichend bewertet.

Der Bericht „Charakterisierung von Holzbriketts“ steht Interessierten im Internet unter www.tfz.bayern.de als Download zur Verfügung.

 

Kontakt:
Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ)
Schulgasse 18
94315 Straubing

Tel.: 09421 300-22
Fax:  09421 300-211
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.tfz.bayern.de

 

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